Schreiben in seiner schönsten Form. Hochwertige Füller für Sie ausgesucht von professionellen Schreibern und Sammlern, die ihren Füller bewusst wählen.

Füllfederhalter waren und sind das Schreibgerät, das den Schreibenden am meisten Bewusstheit abverlangt. Füller gewöhnen sich an den ganz persönlichen Schreibstil ihres Besitzers. Selbst wenn hochwertige Füller, wie wir sie anbieten, teilweise schon ab Werk eingeschrieben sind, verändern Sie sich im Laufe der Zeit. Die Feder passt sich der Persönlichkeit ihres Nutzers an. Es sind die Federn, die sensibelst auf den Druck beim Schreiben reagieren. Schreiben wir mit der Kamera auf dem Schaft oder ohne, wie halten wir den Füller, wie stark drücken wir auf, schreiben wir schräg, schreiben wir gerade?

Es kommt nicht von ungefähr, dass in der Kalligraphie hauptsächlich Federn oder sogar Pinsel, wie in Asien üblich, eingesetzt werden. Denn nur damit lässt sich die Strichstärke individuell variieren. Letztlich ist der Füllfederhalter nichts anderes, als der klassische Federhalter, ergänzt um einen Mechanismus, zur Regulierung eines gleichmäßigen Tintenflusses. Dieser Mechanismus wurde am 12. Februar 1884 von Lewis Edson Watermanns patentiert und läutete den Siegeszug des Füllers als Schreibgerät ein.

Das Schreiben mit der Feder lernen wir alle in der Schule, in der Regel ab dem zweiten Schuljahr, wenn wir schon lesen und schreiben können. Es geht dann darum, eine eigene, lesbare Handschrift zu entwickeln.

Erinnern Sie sich daran, kennen Sie sie noch die Schönschreibhefte, haben sie sie gemocht oder eher doch nicht? Anstrengend war es schon, schön schreiben zu lernen, wozu das Ganze fragt sich mancher. Andererseits ist es schon ganz praktisch, die eigene Schrift wenigstens selbst lesen zu können. Seien sie ehrlich, bewundern Sie nicht auch, wen jemand eine schöne Handschrift hat?

Ja, das Scheiben mit der Hand wie immer weniger - momentan. Wir tippen doch ohnehin alles in den Computer, so wie ich jetzt diesen Text, den ich allerdings, des Gedankenflusses halber zunächst mit der Hand geschrieben habe. Zahlreich sind die Stimmen derer, die der Meinung sind, Kinder Solen doch gleich eher das Tippen an der Tastatur lernen, um sich die Mühe zu ersparen, den aufwändigen Schönschreibprozess zu durchlaufen.

Dabei ist das Erlernen einer Tätigkeit desto wirkungsvoller, je eindrücklichere und tiefer die Erfahrung beim Lernen stattfindet. Der haptische Vorgang beim handschriftlichen Schreiben, fördert auch, das ist bereits mehrfach nachgewiesen, die Erinnerungsfähigkeit an den selbst geschriebenen Text. Je körperlicher, sinnlicher eine Lernerfahrung ist, desto mehr Synapsen werden hierbei gebildet, desto tiefer der Eindruck in unserem Körpergedächtnis Durch die Aufmerksamkeit, die dem Schreibenden abverlangt wird, ist die Konzentration desto höher. Dazu, und das ist mein persönlicher Eindruck, fließen die Gedanken beim Schreiben mit der Hand eben genau in der Geschwindigkeit, in der wir schreiben. Tatsächlich kann ich mir einen Text, den ich mit der Hand geschrieben habe, besser merken. Das geht auf den neuronalen Prozess zurück, der bei einem Lernvorgang erfolgt. Wie gesagt, je mehr Sinne beim Lernen involviert sind, desto mehr neuronale Verbindungen muss das Gehirn erzeugen, desto langfristiger und deutlicher bleibt die Erinnerung. Da stimmt die alte Weisheit: Viel hilft viel.

Gönnen Sie sich den Luxus, mehr mit er Hand zu schreiben, sie werden merken, wieviel fokussierter Sie sind. Setzen Sie der Schnelllebigkeit unserer Zeit, das kreative und sinnliche Erlebnis des Schreibens mit einem Füllfederhalter entgegen und das Scheiben wird zum Genuss.

Sind nicht gerade Begriffe wie Entschleunigung, Achtsamkeit, Wahrnehmung die neuen Trendwörter? Stellen Sie der Hektik Ihr eigenes Schreiben mit dem Füller entgegen, Sie werden es lieben.

In der Ruhe liegt die Kraft.

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